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16.08.17
Aufnahme in den Kreis der besten deutschen Schulen für MINT-Spitzenförderung

Von den 44 eingegangenen Bewerbungen aus ganz Deutschland erfüllen 29 Schulen die anspruchsvollen Kriterien, um in das MINT-EC-Schulnetzwerk aufgenommen zu werden.

MINT-EC ist das nationale Excellence-Netzwerk von Schulen mit Sekundarstufe II und ausgeprägtem Profil in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Es wurde im Jahr 2000 von den Arbeitgebern gegründet und arbeitet eng mit deren regionalen Bildungsinitiativen zusammen. Es werden den Schülerinnen und Schülern vielfältige Förderprogramme und Veranstaltungsformate geboten sowie das MINT-EC-Zertifikat. Dieses zeichnet das MINT-Engagement von Schülerinnen und Schülern während ihrer gesamten Schullaufbahn aus.

Für Lehrkräfte und Schulleitungen eröffnet MINT-EC Plattformen zum bundesweiten Austausch sowie zur regionalen Zusammenarbeit untereinander und mit hochkarätigen Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft. Gleichzeitig fördern die Kooperationen die Schulentwicklung und die Weiterentwicklung des Fachunterrichts in Orientierung an den aktuellen Anforderungen aus Wirtschaft und Wissenschaft.

Einmal jährlich können sich Schulen mit Sekundarstufe II und ausgeprägtem MINT-Profil um die Aufnahmen in das nationale Excellence-Schulnetzwerk MINT-EC bewerben. Die unabhängige Fachjury mit Vertretern aus Verbänden, Stiftungen, Unternehmen, Forschungseinrichtungen und der Schulverwaltung bewerten die Schulen hinsichtlich der Quantität und Qualität ihrer MINT-Angebote. Neben Leistungskursen, bzw. Bundesland äquivalenten Angeboten, in allen MINT-Fächern, der gezielten Förderung von Schülerinnen und Schülern in Spitze und Breite, Möglichkeiten zum fächerübergreifenden-forschenden Lernen, werden außerdem Kooperationen mit Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen erwartet sowie die stetige Teilnahme an den relevanten Wettbewerben in MINT.

Das Netzwerk mit derzeit 295 zertifizierten Schulen mit rund 315.000 Schülerinnen und Schülern sowie 25.000 Lehrkräften steht seit 2009 unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz der Länder (KMK).

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