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05.03.18
"physIQs" vs. "#AngelPhi"

Afraner beim German Young Physicist’s Tournament erfolgreich

Vom 16. bis zum 18.02.2018 fand in Bad Honnef der nationale Ausscheid (gypt.org) zum internationalen Teamwettbewerb IYPT, der Physikweltmeisterschaft für SchülerInnen, statt.

Für Sankt Afra kämpfte Erik Sünderhauf (Kl.11) im gemischten Team physIQs (Lisa Allisat - Leipzig, Saskia Drechsel - Dippoldiswalde, Erik S. - Meißen). Im rein afranischen Team N.Bourbaki rangen Nicolas Daetz, Tien Thanh Nguyen und Erik Weigert (alle 9a) um vordere Plätze.

Vor dem Finaltag stand bereits fest, dass physIQs eine Medaille sicher hatte: Die drei besten Teams mussten am Sonntag, dem 18.02., noch einmal in der Rolle des Reporters und des Opponenten in zwei „Physics Fights“ gegen einander antreten. Erik hatte in seiner Diskussion beim Problem „Acoustic Levitation“ (mit Schallwellen lassen sich kleinste Objekte „aufhängen“ und manipulieren) gegen das später zweitplatzierte Team #AngelPhi keinen leichten Stand, schlug sich aber sehr wacker. Zusammen mit der überzeugenden Präsentation zu „Heron’s Fountain“ (ein spezieller Brunnen, bei dem Wasser höher sprudelt als das höchste Gefäß, das dabei entleert wird) von Saskia (Glück-auf-Gymnasium Dippoldiswalde) reichte es dann knapp für den Sieg: Erik ist mit seinem Team Deutscher Physikmeister!

Zudem gehört Erik damit zu den zehn besten TeilnehmerInnen, die aufgrund ihrer Einzelleistungen überzeugten. Diese zehn (vier kommen aus Sachsen!) werden in naher Zukunft in Auswahl-Workshops um einen der fünf Plätze im Deutschlandteam kämpfen, was dann zur Teilnahme am internationalen Wettbewerb (iypt.org) im Juli in Peking berechtigt.

Doch auch die Truppe unserer 9.Klässler, mit einem Alter von 15 Jahren gehörten sie zu den jüngsten Bewerbern, erreichte mit einem 12.Platz unter 32 teilnehmenden Teams aus ganz Deutschland ein mehr als nur beachtenswertes Ergebnis. Die drei Schüler hatten bereits in der Trimesterarbeit Physik begonnen ihre Themen zu bearbeiten. Dabei ging es um „Heron’s Fountain“ (Nicolas: s.o.), „Dancing Coin“ (Tien: Eine klappernde Münze lässt in Intervallen Luft aus einer gekühlten Flasche entweichen) und „Weighing Time“ (Erik W.: Eine Sanduhr, auf eine empfindliche Waage gestellt, zeigt interessante Gewichtsschwankungen).

Um beim GYPT weit vorn zu landen, bedurfte es in der Folgezeit weiterer intensiver Vorbereitung. Dabei wurden sie von Ilja Göthel (Diplom-Physiker am HZDR Rossendorf) und Otmar Winkler (Physiklehrer in Sankt Afra) beraten und gecoacht. Neben dem tiefen Verständnis für die Physik ihres Problems konnten 9.-Klässler mit einem ausgefeilten Vortrag und guter Diskussion mit Teilnehmern anderer Teams in englischer Sprache überzeugen.

Herzlichen Glückwunsch zu diesen Leistungen!